Wirkstoffe ins Gehirn: YUMAB und ISAR Bioscience wollen den Transferrin-Rezeptor nutzen, um Biologika über die Blut-Hirn-Schranke zu schleusen. Die Kooperation reiht sich in einen wachsenden Wettlauf um BBB-Shuttles ein – denn wer den Transportweg ins Gehirn beherrscht, könnte neue Wirkstoffklassen für neurologische Erkrankungen erschließen.
NRW will mit 200 Mio. Euro ein Krebszentrum aus sieben Universitätskliniken und der TU Dortmund bilden. Dort soll Forschung, KI, Wirkstoffentwicklung und Diagnostik vernetzt werden. Für ein einzelnes thematisches Forschungsprogramm eines Bundeslandes ist das eine bemerkenswerte Größenordnung und ein Signal für den wachsenden Stellenwert datengetriebener Onkologie.
Nordrhein-Westfalen legt ein ungewöhnlich großes Forschungsprogramm auf: Mit 200 Mio. Euro will das Land seine sieben Universitätskliniken und die TU Dortmund zu einem KI-Netzwerk für die Krebsmedizin verbinden. Die Summe gehört damit zu den größten thematischen Forschungsinvestitionen eines einzelnen Bundeslandes.
Wer nicht eng mit dem Scienc4Life-Wettbewerb in Hessen verbunden ist, hat es womöglich nicht mitbekommen: dieser mit gut drei Jahrzehnten Laufzeit besonders traditionelle Businessplan-Wettbewerb wird überraschend nicht fortgeführt. Dafür hatte es im Frühsommer noch keinerlei Anzeichen gegeben. Eine fehlende Unterschrift des Hauptsponsors bedeutete jedoch das Ende.
Novartis sichert sich für bis zu 3,2 Mrd. US-Dollar Zugang zu Alteogens Hyaluronidase-Plattform für subkutane Biologika. Dahinter steckt mehr als Patientenkomfort: Delivery-Technologien können bestehende Wirkstoffe neu positionieren, schwer erreichbare Organe wie das Gehirn erschließen und damit zugleich neue Marktchancen und zusätzlichen Patentschutz schaffen.
Novartis zahlt potenziell 3,2 Mrd. US-Dollar für einen Zugang zu Alteogens Plattform für subkutane Arzneimittel. Dahinter steckt mehr als Patientenkomfort: Delivery-Technologien werden zu einem wichtigen Instrument für Lifecycle-Management und neue Wirkstoffklassen.
In Wien war man auch Mitte August alles andere als untätig. Dort haben die Organoid-Experten von Heartbeat.bio mit Hilfe von zwei anderen Unternehmen eine nächste Stufe in der Validierung ihrer Analyseplattform erreicht. Geholfen haben dabei Molecular Device und Axxam.
Das Übernahmeangebot von Samsung Biologics für den Schweizer Peptid-CDMO PolyPeptide von Ende Juli hat nun ein Ablaufdatum: Samsung bietet 44,31 CHF je Aktie und bewertet PolyPeptide damit mit rund 1,46 Mrd. CHF. Der Großaktionär Draupnir Holding mit 55,65% der Aktien will das Angebot annehmen. Die Angebotsfrist läuft vom 15. September bis 12. Oktober 2026.

Illustration YUMAB GmbH
Land NRW, Marius Becker
Screenshot
Basel Area Business & Innovation; Jean Jaques Schaffner
Heartbeat.Bio AG